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Stadtchronik

Frauenkirchen

Stadt chronik

SEIT ALTEN ZEITEN...

 

... bildet die barocke Basilika "Maria auf der Heide" mit dem angeschlossenen Franziskanerkloster das geistige und religiöse Zentrum des Seewinkels. Der auf einer Grünanlage vor der Basilika angesiedelte Kalvarienberg ist in seiner Form einzigartig.

Schon in alten Zeiten stand hier mitten auf dem Heideboden eine Wallfahrtskirche. Bereits 1335 war Frauenkirchen ein bekannter, vielbesuchter Wallfahrtsort. In den Jahren 1529 und 1683 wurden das Dorf und die Kirche von den Türken zerstört. Starke Impulse für die Marienverehrung und den Wiederaufbau gab Fürst Paul Esterhazy. Um das Franziskanerkloster entwickelte sich ab dem Ende des 17. Jh. allmählich der Ort zu einer ansehnlichen Marktgemeinde. Diese wurde 1982 zur Stadt erhoben.

Von der Sage über die Entstehung der Wallfahrtskirche und nunmehrigen Basilika "Maria auf der Heide", von Siedlungsspuren aus der Römerzeit über Grenzkriege mit wiederholten Zerstörungen und Neubesiedlungen im Mittelalter, spannt sich der historische Bogen bis zur Struktur unserer heutigen Stadt. Erstmals urkundlich bestätigt erscheint auf unserem Boden eine Siedlung "Szent Maria" aus dem Jahre 1324. Schicksalhaft wurde für die Siedlung Szent Maria, später San Maria in Pratis, dann Boldog-Aszony und zuletzt Frauenkirchen benannt, die Zugehörigkeit zur Grafschaft Forchtenstein, deren Besitzungen sich auch auf Gebiete östlich des Neusiedler Sees erstreckten. In den Urbaren wurden die Gemeinden östlich des Sees als "Ortschaften entern See" ausgewiesen. Existentiell entscheidend war für den Wiederaufbau der "Öden und menschenleeren Ortschaft" und der Kirche, die einer Ruine glich, die Persönlichkeit des Grafen und späteren Fürsten Paul Esterhazy. Dieser übernahm von seinem Vater Nikolaus Esterhazy in der Erbfolge den Besitz Forchtenstein und damit auch den Besitz von Frauenkirchen. Im Stiftungsbrief des Grafen bezüglich des Wiederaufbaues von Kirche und Gemeinde heißt es im Originaltext: "Gerührt von dem traurigen Zustand hatten wir im Jahre 1652 nach dem erlittenen Heldentod des Grafen Ladislaus Esterhazy, unseres lieben Bruders, gegen die Türken, ein Gelöbnis gemacht, zu Ehren der seligsten Jungfrau Mutter Maria, diese Kirche wiederaufzustellen und hierorts die Ehre Gottes auf alle mögliche Weise zu fördern. Damit wir das umso sicherer erzielen, gefiele es uns, für unsere Behausung zunächst einen Meierhof und zur größeren Sicherheit auf diesem gänzlich ödem Felde eine Gemeinde zu bauen ..." Und buchstabengetreu erfolgte bald der Vollzug des Gelöbnisses. Wie unzerstörbar und fest, wie für die Ewigkeit errichtet, gemahnen uns einige der erhaltenen steinernen Zeitzeugen nun schon über drei Jahrhunderte hinweg und in ihrer nahezu ursprünglichen Bausubstanz an diese Zeit des Aufbruchs in allen Bereichen des Daseins. Das zuerst bebaute Areal des Meierhofes wird urkundlich im Jahre 1659 erwähnt. Aus der seinerzeitigen umfangreichen Bausubstanz ist heute noch die "Residenz", das Verwaltungsgebäude der späteren Grundherrschaft, vorhanden und beherbergt zur Zeit Teile der BHAK/BHAS Frauenkirchen. Im Jahr 1670 berief Paul Esterhazy die Franziskaner nach Frauenkirchen. Die Jahreszahl 1678, eingraviert auf der alten Klosterpforte, kündigt von der vermutlichen Fertigstellung des Klosterbaues.
Unter Denkmalschutz steht auch das "Herrschaftliche Wirts- und Preyhaus", dessen Erbauung bereits 1671 erwähnt und - urkundlich gesichert - als Wirtshaus im Jahre 1680 fertiggestellt, im Jahre 1718 mit dem Zubau des Brauhauses ergänzt wurde.

Das alles überstrahlende Bauwerk jener Zeit und Wahrzeichen von Frauenkirchen, die Wallfahrtskirche und Basilika, wurde in der Zeit von 1695 bis 1702 errichtet. Ihre Ausstrahlung als Wallfahrtsstätte reichte über das Umfeld des Nahbereiches bis tief in den ungarischen Raum und das Gebiet der jetzigen Slowakei hinein und wurde nur während der kommunistischen Herrschaft unterbrochen. Zur Zeit strömen wieder wie ehedem die Gläubigen zum Gotteshaus "Maria auf der Heide". An namhaftem Bauwerk ist noch der denkmalgeschützte große Hofkasten zu erwähnen, der in den Jahren 1715 bis 1718 errichtet wurde. Er diente bis in die jüngere Vergangenheit als Getreidespeicher und hat, wie verbrieft, im Laufe der Jahrhunderte manche Hungersnot abzuwenden geholfen.



Die große Ausweitung der Esterhazyschen Besitzungen veranlaßte die Grundherrschaft im Jahre 1700 eine eigene "Grundherrschaft Frauenkirchen" für die Besitztümer östlich des Neusiedler Sees zu gründen und die zentrale Verwaltung in Frauenkirchen anzusiedeln. Damit avancierte Frauenkirchen zu einem der großen Verwaltungszentren im westungarischen Raum. Als Begleiterscheinungen der baulichen Tätigkeit wirkten sich verschiedene strukturelle Maßnahmen erfolgreich aus. Im Jahre 1671 wurden bereits 52 abgabepflichtige Haushalte registriert. Die Juden übersiedelten im Jahre 1678 von Mönchhof nach Frauenkirchen und trugen durch ihren ausgeprägten Geschäftssinn wesentlich zum Ruf Frauenkirchens als beliebtes Handelszentrum bei. Das Marktrecht wurde der Gemeinde durch Kaiser Leopold 1., im Jahre 1680 verliehen.

Unser erstes Ortsbild liefert uns eine Konskription aus dem Jahre 1725. In dieser erscheint der Kirchenplatz und die Franziskanerstraße so verbaut wie heute. Die Hauptstraße war ostseitig bis zur Amtshausgasse vom "Schäflerhof" gesäumt, von dort an unverbaut, westseitig verbaut wie heute auch. Die "Lange Zeil" verlief außenseitig wie heute auch, allerdings seinerzeit bis zur Halbturnerstraße. Innenseitig war die "Lange Zeil" unverbaut. Die anderen Ortsteile entstanden deutlich später.

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